Gewinnung von Suchergebnissen in Bing

Gewinnung von Suchergebnissen in Bing

Gründe für das Entfernen von Ergebnissen oder Links zu Websites oder Inhalten mit sexuellem Missbrauch von Kindern, Spam, geschützten Inhalten, diffamierenden Inhalten, persönlichen Inhalten oder in einigen Ländern oder Regionen nicht jugendfreien Inhalten.

Als Onlinesuchmaschine liegt das Hauptziel von Bing darin, Benutzer mit den relevantesten Suchergebnissen aus dem Web zu verbinden – um einen einfachen Zugriff auf qualitativ hochwertige Inhalte von Webpublishern bereitzustellen. Zu diesem Zweck crawlt Bing automatisch das Web, um einen Index von neuen und aktualisierten Seiten (oder URLs) zu erstellen und diese als eine Gruppe von Suchergebnissen anzuzeigen, die für eine vom Benutzer initiierte Suche oder Aktion relevant sind. Der Inhalt dieser Seiten kann auf verschiedene Onlineressourcen und Inhalte verweisen oder diese enthalten, zu denen Websites, Bilder, Videos, Dokumente und andere Elemente zählen. Suchergebnisse werden mithilfe eines Computeralgorithmus erstellt, durch den die von Ihnen eingegebenen Suchbegriffe mit den Ergebnissen im Index abgeglichen werden. Im Allgemeinen versuchen wir, möglichst umfassende und hilfreiche Suchergebnisse bereitzustellen. Wir entwickeln und verbessern unseren Algorithmus fortlaufend, damit die relevantesten und hilfreichsten Ergebnisse bereitgestellt werden können.

Als ein auf Algorithmen basierender Dienst kann Bing den Betrieb und Aufbau der indizierten Websites nicht kontrollieren, und es wird auch nicht kontrolliert, was auf den indizierten Websites veröffentlicht wird. Solange die Informationen der Website weiter im Web und für Crawler verfügbar gemacht werden, sind die Informationen generell über Bing und weitere Suchdienste verfügbar.

Hinweis

Wenn die Informationen bereits von der Website entfernt wurden, aber noch in den von Bing angezeigten Suchergebnissen enthalten sind, können Sie das Tool zum Entfernen von Inhalten verwenden, um die Entfernung einer Webseite oder veralteter Inhalte aus dem Zwischenspeicher anzufordern. Weitere Informationen zum Tool zum Entfernen von Inhalten finden Sie unter Bing Hilfe und praktische Hinweise für Webmaster (in Englisch).

Microsoft respektiert die freie Meinungsäußerung. Wenn Microsoft in Einzelfällen Anforderungen zum Entfernen von Inhalten von Einzelpersonen, Unternehmen und Regierungen erhält, in denen für Belange wie Qualität, Sicherheit und Benutzeranforderungen, relevante Gesetze und/oder das öffentliche Interesse Bedenken bestehen, kann Bing Ergebnisse entfernen, Benutzer über bestimmte Risiken informieren oder Benutzern Optionen zum Einschränken des Inhalts anbieten. Bing grenzt das Entfernen von Suchergebnissen auf wenige Umstände und Bedingungen ein, sodass der Zugriff der Bing-Benutzer auf relevante Informationen nicht übermäßig eingeschränkt wird.

Im Folgenden wird erläutert, wie und unter welchen Umständen diese Maßnahmen für Bing vorgenommen werden. Wenn Suchergebnisse entfernt werden, bemüht sich Bing um Transparenz bei der Entfernung. Dazu gehört, dass Benutzer unten auf der Seite über die Entfernung von Suchergebnissen informiert werden. Darüber hinaus werden Informationen zum Entfernen von Suchergebnissen durch Bing als Teil eines weiter angelegten Microsoft-Transparenzberichts ab Herbst 2015 veröffentlicht.

Rechtliche Anforderungen von Regierungen, Einzelpersonen oder Anderen

In einigen Ländern und Regionen gelten Gesetze oder Vorschriften für Suchdienstanbieter, aufgrund derer wir den Zugriff auf bestimmte indizierte Seiten verhindern müssen. Einige dieser Gesetze sehen vor, dass Einzelpersonen oder Entitäten das Entfernen von Ergebnissen beantragen können (z. B. bei Verletzungen des Urheberrechts, Verleumdungen, Diffamierungen, personenbezogenen Informationen, Hassreden oder Verletzung anderer Persönlichkeitsrechte), während andere von der Regierung verwaltet und erzwungen werden.

Wenn Microsoft eine Anforderung oder einen Anspruch empfängt, versucht Bing, die Unterstützung der freien Meinungsäußerung und den freien Zugriff auf relevante Inhalte, die mit den geltenden Rechtsvorschriften im Einklang stehen, miteinander abzugleichen. Wir überprüfen und bewerten die Anforderung bzw. den Anspruch, einschließlich der Ursache und Basis der Anforderung oder des Anspruchs, der Autorität oder Rechte der anfordernden Partei, unserer anwendbaren Richtlinien und unserer Verpflichtungen gegenüber unseren Benutzern im Hinblick auf die freie Meinungsäußerung, und bestimmen dann, ob und wenn ja in welchem Umfang der Zugriff auf die Inhalte verhindert werden soll.

Beispiele für rechtliche Anforderungen und globale Ansätze

Inhalte über den sexuellen Missbrauch von Kindern

Die Herstellung und Verbreitung von sowie der Zugriff auf Inhalte in Bezug auf den sexuellen Missbrauch von Kindern wird generell verurteilt und ist generell illegal. Der sexuelle Missbrauch von Kindern ist leider nichts Neues, aber das Internet bietet Personen, die zu kriminellen Handlungen gegenüber Kindern bereit sind, einige neue Möglichkeiten. Bing arbeitet mit anderen zusammen – in Technologie- und Branchengruppen, mit Justiz- und anderen Behörden, um die Verbreitung derartiger abstoßender Inhalte online zu stoppen. Dies erreichen wir beispielsweise dadurch, dass wir Seiten entfernen, die von zuverlässigen Agenturen überprüft (oder durch Microsoft PhotoDNA erkannt) wurden und in denen Inhalte die sexuelle Ausbeutung oder den sexuellen Missbrauch von Kindern enthalten bzw. auf solche Inhalte Bezug genommen wird.

Insbesondere entfernen wir Seiten aus unserem Index, die von der Internet Watch Foundation (Vereinigtes Königreich), vom NCMEC (USA) bzw. von der FSM (Deutschland) in gutem Glauben und nach bestem Ermessen als Seiten identifiziert wurden, unter denen Inhalte über den sexuellen Missbrauch von Kindern gehostet werden bzw. Zugriff auf derartige Inhalte geboten wird. Wenn diese Links aus den angezeigten Suchergebnissen entfernt werden, wird zwar nicht verhindert, dass Personen im Internet darauf zugreifen oder dass die Links außerhalb von Bing gefunden werden. Es werden aber die Möglichkeiten derer eingeschränkt, die nach diesen Inhalten suchen oder davon profitieren können.

Urheberrechtsverletzung

Bing betont die Achtung des geistigen Eigentums, einschließlich des Urheberrechts, während gleichzeitig auch die Rechte der Benutzer anerkannt werden, Inhalte in dem Maße zu nutzen, wie es unter den geltenden Urheberrechtsgesetzen zulässig ist. Bing kann aus seinen Sucherergebnissen Links zu Webseiten entfernen, die Material enthalten, in denen die Rechte der Besitzer von urheberrechtlich geschützten Inhalten verletzt werden, vorausgesetzt, wir erhalten vom Besitzer des Urheberrechts oder seines autorisierten Vertreters eine rechtlich fundierte Benachrichtigung über die Urheberrechtsverletzung.

Wenn Sie Rechteinhaber sind und Verstöße gegen das geistige Eigentum im Inhalt einer Website sehen, auf die durch Bing oder eine Bing-Anzeige verwiesen wird, finden Sie weitere Informationen in unseren Seite zum Melden von Verstößen.

Qualitäts-, Sicherheits- und Benutzeranforderungen

Unter bestimmten Umständen in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Benutzerwünschen kann Bing entscheiden, bestimmte Ergebnisse zu entfernen, oder wir warnen oder informieren Benutzer bzw. stellen Optionen zum Einschränken von Ergebnissen bereit.

Beispiele für Qualitäts-, Sicherheits- und Benutzeranforderungen

Spam

Einige im Index von Bing erfasste Seiten stellen Seiten mit geringem oder keinem Nutzen für die Benutzer dar und weisen darüber hinaus möglicherweise Merkmale auf, durch die die Funktionsweise von Such- und Werbesystemen künstlich manipuliert wird, um die eigene Relevanz in Relation zu Seiten, die relevantere Informationen enthalten, zu verzerren. Einige dieser Seiten enthalten lediglich Werbung und/oder Links zu anderen Websites, die vorwiegend Werbung und keine oder nur oberflächliche Inhalte zum Thema der Suche enthalten. Bing behält sich das Recht vor, derartige Suchergebnisse zu entfernen bzw. die Bing-Algorithmen dahingehend anzupassen, dass hilfreichere und relevantere Seiten in den angezeigten Suchergebnissen priorisiert werden, um auf diese Weise die Suche für die Benutzer zu optimieren und relevantere Inhalte bereitzustellen.

Vertrauliche persönliche Daten, einschließlich einer ohne beiderseitigem Einverständnis erfolgten Verteilung von intimen Fotos

Gelegentlich enthalten öffentlich zugängliche Webseiten absichtlich oder versehentlich vertrauliche persönliche Daten, die ohne Zustimmung der betreffenden Person oder unter Bedingungen bereitgestellt werden, die ein Sicherheitsrisiko oder eine Verletzung der Privatsphäre darstellen. Beispiele hierfür sind die unbeabsichtigte Bereitstellung privater Daten, privater Telefonnummern, Kennnummern und dergleichen oder die unabsichtliche oder in böswilliger Absicht verursachte Bereitstellung von E-Mail-Kennwörtern, Anmeldeinformationen, Kreditkartennummern oder sonstigen Daten, die für Betrugszwecke oder Hacking verwendet werden können. Nach der Überprüfung wird Bing diese Daten aus den Suchergebnissen entfernen.

Ein weiteres Beispiel ist das Teilen von nicht jugendfreien Bildern einer anderen Person online ohne Zustimmung der betreffenden Person. Dies stellt kulturell einen erheblichen Eingriff in die Privatsphäre einer Person dar und wird im Allgemeinen als „Rachepornografie“ bezeichnet. Um Opfer dabei zu unterstützen, die Kontrolle über ihre Bilder und ihre Privatsphäre wiederzuerlangen, kann Bing nach einer Überprüfung des Sachverhalts Links zu Seiten mit Fotos und Videos in Bezug auf Rachepornografie aus den Suchergebnissen entfernen. Um die nicht autorisierte Veröffentlichung von Fotos und Videos online zu melden, füllen Opfer ein Formular auf unserer Webseite für Meldungen aus.

Wie bereits erwähnt bleiben die Informationen im Web verfügbar, auch wenn Bing ein relevantes Suchergebnis entfernt hat. Der Websitebesitzer ist am ehesten in der Lage, Datenschutzbelange im Hinblick auf die veröffentlichten Informationen anzugehen, und im Formular wird dem Besucher empfohlen, sich an den Websitebesitzer zu wenden, um die Inhalte aus dem Web entfernen zu lassen.

Jugendgefährdender Inhalt

Für Bing können SafeSearch-Einstellungen vorgenommen werden, mit denen die meisten Benutzer festlegen können, inwiefern nicht jugendfreie Inhalte in den Suchergebnissen gefiltert werden sollen. Bing möchte vermeiden, dass Inhalte bereitgestellt werden, die anstößig oder schädlich sein können, wenn dies gegen den Willen der betroffenen Person veröffentlicht wurde. In den meisten Ländern oder Regionen ist SafeSearch standardmäßig auf Mittel festgelegt. Dadurch werden Suchergebnisse mit sexuell eindeutigen Bildern eingeschränkt, sexuell eindeutige Texte werden jedoch nicht eingeschränkt.

Hinweis

Verschiedene Länder oder Regionen können über unterschiedliche örtliche und religiöse Gepflogenheiten bzw. kulturelle Normen oder über lokale Gesetze zur Anzeige von jugendgefährdendem Inhalt (bzw. Suchergebnisse, die auf nicht jugendfreie Inhalte zugreifen) verfügen. Dies kann Auswirkungen auf die Standardeinstellungen von SafeSearch für Bing in einigen Ländern oder Regionen haben. Wir bemühen uns um eine neue Bewertung dieser Einstellungen, wenn die relevanten lokalen Gesetze, Gepflogenheiten und Normen publik werden.

Warnungen (illegaler Verkauf von pharmazeutischen Mitteln, Schadsoftware)

Wenn eine erhebliche Gefahr für einen schwerwiegenden Schaden für die Öffentlichkeit durch den Kauf von unsicheren, gefälschten und sonstiger illegaler Medikamente im Internet (illegale pharmazeutische Mittel) besteht oder auf Websites zugegriffen werden kann, die im begründeten Verdacht stehen, Schadsoftware zu enthalten, möchte Bing es unseren Benutzern ermöglichen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Mit diesem Ziel vor Augen stellen wir eine Gruppe von Warnungen auf Bing.com bereit, um unseren Benutzern weitere Informationen zu den Gefahren bereitzustellen, die der Besuch von unsicheren Websites birgt. Wir werden nicht verhindern, dass ein Benutzer die Websites besucht. Mit dieser Warnung werden Benutzer jedoch für die bestehenden Risiken sensibilisiert, und es werden Links zu Ressourcen bereitgestellt, über die Benutzer mehr Informationen zur Auswahl einer sicheren Onlineapotheke erhalten.

Für illegale pharmazeutische Mittel wird diese Warnung angezeigt, wenn ein Bing-Benutzer eine Website mit pharmazeutischem Inhalt besucht, die von der FDA als betrügerische Onlineapotheke benannt wurde, die in illegale Aktivitäten verwickelt ist, z. B. durch das Angebot potenziell gefährlicher, nicht genehmigter und nicht zugelassener Medikamente für Benutzer in den USA.

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