Worin unterscheiden sich Bing Ads und AdWords?

Worin unterscheiden sich Bing Ads und AdWords?

Hier finden Sie Informationen zu Unterschieden wie Anzeigenstandort, Budgetierungsoptionen, Anzeigentext und negativen Keywords, damit Sie die möglichen Auswirkungen dieser Unterschiede beim Importieren einschätzen können.

Wenn Sie bereits Google nutzen, sind Sie schon mit der PPC-Kampagnenstruktur, die in Bing Ads zum Einsatz kommt, sowie den vielen wichtigen Funktionen und Tools vertraut, die zum Erstellen und Verwalten einer PPC-Kampagne verwendet werden. Tatsächlich können Sie Ihre Google-Kampagne größtenteils direkt in Bing Ads importieren (eine entsprechende Anleitung finden Sie unter Importieren einer Kampagne aus AdWords oder anderen Programmen).

Gleichgültig, ob Sie Ihre Kampagnen importieren oder völlig neu erstellen möchten, gibt es einige wenige Unterschiede zwischen Bing Ads und Google, die Sie kennen sollten. Im Folgenden finden Sie eine kurze Liste, die Sie beim Einstieg beachten sollten.

  • Anzeigenstandort: Hierbei handelt es sich um den grundlegendsten Unterschied, den Sie unbedingt kennen sollten: Mit Bing Ads können Sie bei Bing, Yahoo und deren Konsortialsuchpartnern werben. AdWords wird verwendet, um bei Google und den entsprechenden Partnern zu werben.
  • Budgetoptionen: Beide Plattformen bieten Benutzern die Möglichkeit, die Kampagnenausgaben auf täglicher Basis zu begrenzen. In Bing Ads steht darüber hinaus die Option eines Monatsbudgets zur Verfügung. Einige Bing Ads-Kunden entscheiden sich dafür, Ihr Budget jeden Monat festzulegen. Beachten Sie zudem, dass in Bing Ads andere Mindestbeträge für Budgets und Gebote gelten.

    Weitere Informationen zur Budgetierung und den entsprechenden Optionen finden Sie unter . Welche Budgetoptionen sind verfügbar?
  • Anzeigentext: Von Google werden zwei Beschreibungszeilen für Anzeigentext verwendet, während Bing Ads eine Beschreibungszeile mit einem höheren Limit von 71 Zeichen nutzt. Das hört sich zunächst nicht sehr wesentlich an. Dennoch sollten Sie sich zur Vergewisserung etwas Zeit nehmen. Auch wenn das Importieren der Anzeigen von einer in die andere Plattform erfolgreich verläuft, betrachten Sie diese Anzeigen gründlich. Eine einzelne Zeile kann einen anderen Eindruck erwecken und eine andere Bedeutung vermitteln. Stellen Sie sicher, dass Ihr Anzeigentext gut klingt und in beiden Formaten richtig wirkt.

    Hier ist ein Beispiel für eine Anzeige mit einer einzelnen Bing Ads-Beschreibungszeile:

    Anzeigenbeispiel

  • Negative Keywords: Bing Ads verwendet keine negativen Keywords mit weiter Übereinstimmung. Wenn Sie in Google negative Keywords mit weiter Übereinstimmung festgelegt haben, werden diese beim Importieren in Bing Ads als negative Keywords mit Ausdrucksübereinstimmung behandelt.
  • Optionen für das Zielgruppen-Targeting: Die Optionen für das Zielgruppen-Targeting (einschließlich, aber nicht begrenzt auf Zielgruppen-Targeting nach Standort oder Tageszeit) unterscheiden sich je nach Plattform erheblich. Sie sollten unbedingt die Einstellungen zum Zielgruppen-Targeting in jeder Plattform überprüfen. Die Einstellungen eines Produkts sind sehr wahrscheinlich nicht für das jeweils andere Produkt geeignet.
  • Qualitätsauswertung: Das Verfahren zur Bestimmung der Qualitätsauswertung und deren Verwendung bei der Ermittlung der Performance von Keywords und Anzeigen unterscheidet sich je nach Produkt. Bedenken Sie, wenn Sie die Qualitätsauswertung eines Produkts untersuchen und Optimierungsmöglichkeiten ermitteln, dass die entsprechenden Optimierungsstrategien möglicherweise nicht für das jeweils andere Produkt umgesetzt werden können.

    Weitere Informationen zur Bing Ads-Qualitätsauswertung finden Sie unter Was ist die Qualitätsauswertung?

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